PHKA begrüßt über 800 Erstsemester: Ein neuer Bildungshorizont beginnt!

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Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe startet im Wintersemester 2025/26 mit über 800 neuen Studierenden und erweiterten Masterstudiengängen.

Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe startet im Wintersemester 2025/26 mit über 800 neuen Studierenden und erweiterten Masterstudiengängen.
Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe startet im Wintersemester 2025/26 mit über 800 neuen Studierenden und erweiterten Masterstudiengängen.

PHKA begrüßt über 800 Erstsemester: Ein neuer Bildungshorizont beginnt!

Am 1. Oktober 2025 begrüßt die Pädagogische Hochschule Karlsruhe (PHKA) mehr als 800 Erstsemesterstudierende zum Wintersemester 2025/26. Diese Zahl stellt einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr dar, was die anhaltende Attraktivität der Hochschule unterstreicht. Über 500 der neuen Studierenden beginnen ihr Bachelorstudium, während etwa 40% ein Masterstudium aufnehmen. Die Einführungswoche startet am 6. Oktober, gefolgt vom Vorlesungsbeginn am 13. Oktober. Insgesamt sind rund 3.400 Studierende an der PHKA eingeschrieben.

Besonders bemerkenswert ist, dass der Bachelorstudiengang Lehramt Grundschule bereits ausgebucht ist. Im Lehramt Sekundarstufe I hingegen wird ein leichter Anstieg der Teilnehmer:innen verzeichnet. Zudem begrüßt der Bereich wissenschaftliche Weiterbildung über 100 neue Teilnehmer:innen in verschiedenen Zertifikatsstudiengängen. Im Masterstudiengang Erwachsenenbildung zeigt sich ein Anstieg von rund 16% in der Anzahl der Teilnehmenden.

Neuerungen in den Studiengängen

Die PHKA wurde 2025 als „Top Hochschule für Weiterbildung“ ausgezeichnet und hat zwei ihrer Masterstudiengänge weiterentwickelt. Der Masterstudiengang „Interkulturelle Bildung, Migration und Mehrsprachigkeit“ trägt nun den Titel „Migration, Bildung und Demokratie“ (MiBiD). Die Zielgruppe sind Absolvent:innen aus den Bereichen Bildungs-, Sozial-, Geisteswissenschaften, Psychologie, Medienwissenschaften oder Management, mit Berufsperspektiven in Wissenschaft, Jugendhilfe sowie Antidiskriminierungsstellen.

Der Studiengang „Biodiversität und Umweltbildung“ wurde in „Biodiversität und ökologische Bildung“ (BioBil) umbenannt. Die Schwerpunkte dieses Programms liegen in den Bereichen Biodiversität, Ökosysteme, ökologische Bildung sowie Forschungsmethoden. Voraussetzungen sind ein bio- oder bildungswissenschaftlicher Bachelor mit einer Mindestnote von 2,4, und die Berufsfelder umfassen Naturschutz, Bildung, Beratung, Wissenschaft und Verwaltung.

Ökologie und Biodiversität als Schlüsselkompetenzen

Einer der zentralen Aspekte von Bildung an der PHKA ist die Vermittlung von Kompetenzen in der Ökologie und Biodiversität. Das Ziel des Masterstudiums Ökologie und Biodiversität besteht darin, naturwissenschaftliche Bildung und Arbeitsweisen für ökologierelevante Berufe zu vermitteln. Der Schwerpunkt liegt auf aquatischer und terrestrischer Ökologie. Themenbereiche von molekularer Ökologie bis Landschaftsökologie werden behandelt, wobei die Beziehungen zwischen Organismen, Populationen und ihrer Umwelt im Fokus stehen.

Die Analyse von Struktur und Funktion von Ökosystemen sowie die Thematisierung von Biodiversität und globalem Wandel sind ebenfalls wesentliche Inhalte des Studiums. Studierende erwarten forschungsbezogene und anwendungsorientierte Fragestellungen, die eng mit den Forschungsschwerpunkten „Ökologie des Alpinen Raumes“ und „Berglandwirtschaft“ verknüpft sind, wie das Institut für Biologie erläutert.

Strategische Perspektiven der Hochschulen

Die Entwicklungen an der PHKA stehen im Kontext der strategischen Ausrichtung des gesamten Hochschulsystems. Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) legt großen Wert auf die Förderung von Qualität und Vielfalt in den Studienangeboten. Unter der Leitung von Präsident Professor Dr. Walter Rosenthal wird angestrebt, die Hochschulmedizin und die Gesundheitswissenschaften weiterzuentwickeln und den gesamten Bildungsbereich auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten.

Diese Maßnahmen spiegeln das Bestreben wider, nicht nur den Studierenden eine umfassende Ausbildung zu bieten, sondern auch die Hochschulen als zentrale Akteure der gesellschaftlichen Entwicklungen zu positionieren. Die PHKA zeigt mit ihrem breiten und innovativen Studienangebot, wie Hochschule auf die Anforderungen der Zeit reagieren kann.